Aufgaben der Konzepte AG

Aus Unibrennt Wiki (Archiv)
Zur Navigation springen Zur Suche springen

´Hier stehen auch Berichte und persönliche Meinungen und Konzepte.


Zurück zu AG Konzepte

Hier bitte jeder seinen Namen usw. eintragen und aktualisieren. Es diehnt der Transparenz. Wir können ein Vorbild in der Benutzung des Wikis sein.

Einfach auf Editieren gehen (Lasche oben) und unten was dazuschreiben. Wer sich mit dem Formatieren nicht auskennt, bitte einfach die Struktur einer anderen Person kopieren und Texte ändern.


Ernesto

Kontakt: ernesto@vereinerde.com 0664/1574957

Interessen: IT, Philo, Mathe, EE, PK, FKK, Gaia, ...

Aufgaben

  • 12.11.2009 Plakat aufhängen beim Infopoint - Erledigt
  • Gespräch mit Presse, Vernetzung und IT über Moodle und Mailinglist - Erledigt (siehe Bericht 1)
  • Erstellung eines Moodle-Systems - Noch Offen!!!
  • Erstellung effizienter Energietechnick mit den TU's siehe AG Sonnenkraft

Berichte

1. Gespräche mit Presse, IT, Vernetzung über Einsatz von Moodle und Mailignlisten

13.11.2009 Am frühen Nachmittag hab ich im Presseraum ein paar Leute der AG IT getroffen nachdem vorder Vertreter der AG Presse gemeint haben diese Frage geht vor allem die AG IT an. Folgende Dinge wurden mir mitgeteilt:

  • Es existieren sehr gute Server und moodle wäre ohne weiteres aufzusetzen.
  • Es gibt etwas Skepzis gegenüber Moodle - es ist uns wenig bekannt.
  • Die Mailinglisten der AG Presse werden zurzeit mit GMail-Verteiler gelöst.
  • Es wurde ein neues Forum aufgesetzt welches den Zweck bereits erfüllen könnte. UNIbrennt-Forum
  • Ich kann ruhig mal auf meinem eigenen Server das moodle aufsetzen zum Ausprobieren in der AG Konzepte, jedoch keine Bekanntmachung bevor nicht die AG Vernetzung zugestimmt hat.

2. Präsentation des SK-Prinzips beim Vernetzungtreffen in der UNI Innsbruck am 27.11.2009

Es war ein heiter gefüllter Hörsall mit vielen erwartungsvollen Besuchern und vielen weit angereisten Aktivisten der UnsereUNI-Bewegung. Schon am verspäteten Anfang (ca. 21:30), wo die einzelnen UNI's, von denen Leute anwesend waren, ihren Stand der Dinge präsentierten, eskalierte die Situation zwar deutlich aber doch etwas unterschwellig. Einige Wortmeldungen stellten die Tagesordnung in Frage und plädierten auf reine Visionssuche ohne Ablauf oder etwas ähnliches. Es waren zu lange, zu verwirrende und unvorbereitete Beiträge vorhanden. Einige Leute waren sichtlich bedrunken und unbeherrscht bei ihren Ausführungen. Sehr oft musste das Ende der Redezeit eingefordert werden.

Es war zäh und deprimierend aber doch gab es immer wieder sinnvolle und motivierende Beiträge, hier eher von Seiten der Aktivisten als von Besuchern. Besonders hervorgetan in jener Art von Vorträgen haben sich 2 von 3 Vertretern der UNI Linz. Es waren auch unnotwendig negativ formulierte Besetzungseinschätzungen dabei, etwa von der UNI Graz und TU Graz bei denen es an Leuten zu fehlen scheint.

So ging es denn einige Stunden wobei nach der ersten Pause freilich nicht mehr viele im Hörsaal saßen und noch weniger sich wirklich konzentrierten. Man muss wirklich sagen dass die Organisatoren und viele hartgesottenen Aktivisten ein fast masochistisches Schauspiel ihres respektvollen Durchhaltevermögens geliefert haben. Der Stream hat scheinbar bis zuletzt funktioniert und das war noch um 4 Uhr morgens!! Es hat sich phasenweise und vor allem ganz zuletzt, wo man dann noch zu 20st in der Runde saß, eine gute und produktive Stimmung wieder-entwickelt und einige Entscheidungen konnten gefällt werden (bzw. Stimmungsbilder eingeholt werden, wobei es sich etwa bei dem nächsten Ort des Vernetzungstreffens, nämlich Wien, eher vom Charakter der Abstimmung her um eine Entscheidung handelte.)

Irgendwann eher am Ende habe ich, nachdem ein Mädchen aus dem Campus Wien mir sagte, dass man vorher jemand vermisst habe mit Kenntnissen zu Plenum 2.0, kurz dieses bzw. das SK-Prinzip erwähnt und vor allem auf das Wiki hingewiesen. Es kam durchschnittlich gut an, jedoch wollte der aktuelle Moderator mir das Micro nicht lassen wurde aber von einem anderen behindert es mir wegzunehmen. Warum weiß ich nicht weil ich ja gerade erst von einer Besprechung der AG Forum wieder rein gekommen bin. Dannach war mäßiger Applaus und es ging anderweitig weiter.

Insgesamt war die Interesse an produktiven Konzept-Synergien gering und man suchte eher nach Lösungen kanz konkret für das österreichische Vernetzungstreffen wobei man sich wiederum auf den alten Beschluss besinnte, dass dieses interuniversitäre Plenum gar nicht Beschlussfähig ist.

Dieser irgendwo heroische Entschluss ist zwar ähnlich paradox wie jener Satz des Kreters, der sagt, alle Kreter würden lügen, doch gilt dieser Entschluss bei Allen als ziemlich anerkannt was scheinbar auch auf einige Diskutanten zurückzuführen ist welche rethorisch sehr begabt sind.

Kurzum: Es war ein Schauspiel nicht handlungsfähger Basisdemokratie par excelance oder wie man das schreibt doch leider war kein Hang zu systemischen Lösungen bemerkbar. Von einzelnen jedoch kamen sehr positive Rückmeldungen, vor allem und fast immer von jenen, die sich bereits mit dem SK-Prinzip befasst hatten.

Niklas

Kontakt: 0650/8094222 alterego85@gmx.net

Interessen:

Philo, Zen, Klezmer

Aufgaben

was weiterbringen

Berichte

Sylvia

Kontakt: 0699/10435654

Interessen: Gesellschaft, Wirtschaft, Politik, Dokumentationen

Aufgaben

Strukturierungsüberlegungen

Berichte

Im Rahmen der von der AG Konzepte vorgeschlagenen alternativen Plenumsstrukturierung (3 Tage moderierte Diskussion, 4. Tag Abstimmung) kommt noch ein weiterer Vorschlag hinzu, durch den es ermöglicht werden soll, am Abstimmungstag, über die relevantesten Themen abzustimmen. Themen, die an diesem Tag für das Plenum keine sehr hohe Relevanz haben, werden Teil eines Punktes „Allfälliges“, über den die Themen wieder in die nächste Diskussionsrunde einfließen.


Vorgangsweise der Prioritätenbestimmung.


Erstens: Themenliste

1ne Stunde vor Plenumsbeginn wird eine Liste mit allen möglichen Themen am Podium aufgelegt. Die Auflistung der Themen übernimmt die Moderation.


Zweitens: Themenpriorisierung

Alle im Audimax Versammelten erhalten die Möglichkeit, zu den aufgelisteten Themen ihre persönlichen Prioritäten zu setzen.

Umsetzung einer Themenpriorisierung Die Prioritätensetzung erfolgt damit, dass jede Person im Audimax fünf Punkte erhält, die sie zu den aufgelisteten Themen zuordnen kann. D.h. Ein ganz wichtiges und dringendes Thema erhält z.B. 5 Punkte. Themen, die überhaupt nicht wichtig erscheinen, erhalten 0 Punkte. Es können aber genauso insgesamt 5 Themen, jeweils einen Punkt erhalten. Mehr als 5 Punkte gibt es aber nicht zu vergeben. Darauf hat auch jemand von der Moderation ein Auge.


Drittens: Abstimmungsliste

Die Themen, die die meisten Punkte erhalten, gelangen an diesem Plenumstag zur Abstimmung im Audimax, da davon ausgegangen werden kann, dass sie für die Anwesenden, die wichtigsten und dringensten Themen sind. Themen, die nicht Teil der Abstimmung werden, kommen wieder zurück in den Dikussionsprozess.

Micha

Kontakt: infinity_@live.at

Interessen: GoaTrance, Bewusstseinserweiterung, Innovation und Kommunikation


Aufgaben

Die Frage der Kommunikation ist die Frage der Informationsdistribution für dezentrale Entscheidungsstrukturen sowie sie auch die Frage ist für eine Einigung auf grundlegende Ausrichtungen der gesamten Bewegung.

Wie kann der Kommunikations- und Meinungsbildungsprozess beschleunigt und verbessert werden? Wie kommt die Bewegung zu einer gesamt Artikulation und Umsetzung der gemeinsamen Forderungen - Wie funktioniert ein basisdemokratischer und breiter Meinungsbildungsprozess?

Berichte

fertige Papers und allgemein Betrachtungen zur Besetzung

Ausführung zum Konzept Plenum 2.0

Folgende Meldung bezieht sich auf das Konzept Plenum 2.0

Eine einfache Frage: Warum kommen weniger Menschen ins Plenum, an was mangelt es? Antwort basierend auf Kommentaren von außen weil es keine inhaltliche Diskussion mehr gibt sondern nur noch Hand hoch Hand runter Veto. Zweites Kommentar es wird kaum etwas wirklich beschlossen, es geht nichts voran ich sehe keinen Fortschritt. Beide Punkte sind wichtig und gehören zusammen gelöst. Warum dauernd Veto? Die Leute sind nicht informiert über Anträge, verstehen nichts daher Veto. Ein kleiner Teil macht sich lustig über das Plenum und die Bewegung und gibt immer Veto. Veto ist generell aus ein Instrument um Mehrheitsentscheidungen abzumildern, sie werden aber dadurch nicht abgeschafft! Es ist nur der Flicken auf einen Reifen der total kaputt ist und gänzlich ausgewechselt gehört. Der ganze Reifen meint den kompletten Plenumsablauf, die Struktur.


Wie meinungsbildend kann eine Struktur sein bei der Anträge am gleichen Tag abgestimmt werden an dem sie vorgestellt werden? Wie meinungsbildend und partizipativ ist eine 15 Minutendiskussion mit tausend Teilnehmern, die diesen Antrag an diesen Tag zum ersten Mal sehen? Ist da die Kritik nur das Veto abzuschaffen, nicht total oberflächlich und geht am Kern der Sache vorbei? Ist das Veto doch eher ein Symptom resultierend aus dem ungenügenden Plenumssystems als die Ursache des Plenumsproblems.


Was ist das Plenum? Ein übergeordnetes Gremium über den Arbeitsgruppen oder die Vollversammlung aller Arbeitsgruppen? Letzteres ist wohl basisdemokratischer. Was sollte in diesem Plenum erarbeitet werden? Sicherlich keine Einzelheiten sondern Fragen und Probleme die alle Arbeitsgruppen betreffen. Warum dann so viele unnötigen „Anträge“ nur weil Leute nicht bereit sind auszusteigen aus dem parlamentarischen Gedanken der Legitimierung von Einzelaktionen, durch Zentralautoritäten. (Macht eure Einzelaktionen, alle „Macht“ den autonomen Arbeitsgruppen!) Warum keine Inhalte? Weil der Modus falsch ist es kommen erst von irgendwo her „Anträge“ ins Plenum massenweise und unkoordiniert. (daher wird die Plenumsvorbereitungsgruppe zur unbedingten Notwendigkeit) Wäre es da doch viel zielgerichteter erst einmal ein Thema breit zu diskutieren und dann eine Ausarbeitung in Form eines „Antrags“ oder besser Vorschlags vor zu nehmen. Ist es nicht besser erst einmal auf die Ampel zu schauen anstatt Schnurstraks (Kampfabstimmung) über die Kreuzung zu hasten, gefahrlaufend von einem Auto (Veto) angefahren zu werden?


Also brauchen wir Diskussionsveranstaltungen, Diskussionsplenen, damit wir überhaupt Bescheid wissen was ist wichtig und dringlich. Im Anschluss haben wir an einen Folgetag ein Abstimmungsplenum*, wo die vorher vom Diskussionsplenum* angeregten Vorschläge abgestimmt werden. Wie soll diese Abstimmung ablaufen? Da es sich um Themen* handelt die alle betreffen, werden dies große Fragen sein die mehrere Antworten zu lassen, dies sind Fragen der Perspektive Wie geht es weiter? Oder wie ist unsere Haltung gegenüber der Gewerkschaft? Ja und Nein Antworten (Mehrheiten) sind unbrauchbar, bei solchen Fragen, weil sie keine Antwort geben und inhaltslos sind! Stattdessen wird mit SK-System abgestimmt, wenn vorher in der Diskussion noch kein Konsens gefunden werden konnte.


SK? What the fuck is that? It's a Voting system! Jeder Lösungsvorschlag kann von 0 bis 5 Wiederstandspunkte bekommen. Daher, wenn für eine Person zwei Lösungsvorschläge mittleren Wiederstand besitzen bekommen beide 3 Punkte. Am Ende werden die Wiederstandspunkte von allen Personen, zu einen Vorschlag zusammen gezählt, der Vorschlag mit den wenigsten Wiederstandspunkten wird angenommen. Wiederstandspunkte daher, weil versucht wird mit der Lösung zu arbeiten, mit welcher die meisten Leute wirklich zurechtkommen, das heißt den möglichst größte Konsensannäherung zu finden.* Außerdem zeichnet diese Art der Abstimmung ein viel differenzierteres Bild der Meinungen und Strömungen innerhalb der Bewegung, als ein plumpes Ja und Nein. Ebenso fällt die Notwendigkeit des Vetos weg, welches zur Verhinderung von Kampfabstimmungen eingeführt wurde. Zweitens fällt das Veto weg, weil langfristige Perspektiven, Strategien, Positionen und große Aktionen verabschiedet werden und es ist jeder Zeit eine Korrektur möglich, wenn im Diskussionsplenum die Notwendigkeit dazu erkannt wird. Daher diese Beschlüsse sind temporäre Arbeitsskizzen, welche jederzeit geänderten werden können! Es gibt keine Absolutheiten, aber (an) einen basisdemokratischen Diskurs, dies ist die einfache Antwort. *Details siehe Arbeitsgruppe Konzepte im unsere Uni Wiki


  • Ergänzung zu Diskussionsplenum:

Es wird häufig vorkommen, dass es schon nach im Diskussionsplenum (eins oder zwei) selbst, ein Vorschlag entsteht, dieser braucht natürlich nicht abgestimmt werden wenn er von allen getragen wird. Das heißt wenn vorher Konsens existiert erübrigt sich eine abstimmung. Und dieses Thema kommt nicht ins abstimmungsplenum. ein zweite sache sind eilthemen, wie: morgen wird geräumt. in diesem Falle wird das thema länger diskutiert und es wird versucht einen Konsens schon vor einer sk-abstimmung zu finden also einen gemeinsamen vorschlag zu kreiieren. (zur diskussion im Diskussionsplenum siehe unten) wenn nicht wird eine sk-abstimmung nach wiederstandspunkten vorgenommen.


  • Ergänzung zur Abfolge: ein beispiel voll variabel je nach gegebenheit und umständen,

Montag erstes diskussionsplenum, Dienstag Presentation der Arbeitsgruppen Abstimmungslos KEINE ANTRÄGE ODER VORSCHLÄGE ANS PLENUM, Mittwoch zweites Diskussionsplenum, Donnerstag Vollversammlung aller Institute berichte aus den Instituten, vernetzung, Freitag Wenn nötig Abstimmungsplenum nach sk-prinzip, Samstag Diskussion zu wichtigen internen Fragen festgelegt aus vorhergehenden Reflexionsplenum daher ankündigung möglich, Sonntag Reflexionsplenum


  • Das Diskussionsplenum

, wird so aufgebaut sein zwei Tuschelrunden sind erster Teil und große gemeinsame Diskussion der zweite Teil. Erster Teil zwei lange Tuschelrunden (12 minuten) zu dem Thema. Eine Tuschelrunde besthet aus zwei Teilen inneren Kreis 5 Leute, äußeren Kreis 5 leute. der innere Kreis diskutiert während der äußere dem inneren Fragen stellt und antworten bekommt. Dann gibt es drei minuten Pause. Dann wird die zweite Tuschelrunde gebildet es sollten in dieser Runde alle Personen anderes sein also alle zehn Personen sollten komplett neu sein, heißt eine person kommt in zweite Tuschelrunde und möglichst niemand von der ersten Tuschelrunde ist dabei. wieder drei minuten Pause. Es wird dort eine richtige behandlung des themas durchgenommen für alle so dass sie für den zweiten Teil gerüstet sind. Zweiter Teil dauert je nach Thema zwischen 15 und 45 Minuten. Ist kein Konsens möglich, kann dass gleiche Thema beim nächsten Mal wieder hineingeratet werden via Flipchart(siehe page site von unserer AG, wichtigekeit wird von allen bestimmt, keine plenumsvorbereitung mehr, dazu höchste spontanität weil unmittelbar nach festlegung diskussionsplenum erfolgt.


  • bei allen hoffe ich auf bereitschaft die eingefahrenen einstellungen und ideologien zu verlassen um nicht von Wortklaubereien einen Erkenntnissprung abhängig zu machen.


  • Ergänzung eine alternative art die Tagesordnung festzulegen, ist der Flipchart. Auch hier sollte das Thema mit den geringsten Widerstand genommen werden. Dies ist keine Feigheit, nein es ist ein Eingeständnis die Fragen anzugehen die erst einmal lösbar sind. Mit jeder erfolgreich gelösten Aufgabe jedem erfolgreich geklärten Thema steigt das Wissen, die Fähigkeit und das Selbstvertrauen der Partizipierenden. Es ist wie Training, wie ein wachsen, ein junger Baum kann weniger tragen als ein ausgewachsener Baum. Dies ist ein Selbststeuernder Mechanismus (Rückkoppelung Viable System Model)


  • Das autifizierungs- und zählverfahren für sk-systeme wird bald auch gepostet.